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Musiker

Ziroli Winterstein

geboren am 14.4.1954 in Singen, Baden-Württemberg, Deutschland

gestorben am 30.7.2007 in Hanau, Hessen, Deutschland

Links www.djangostation.com (Französisch)

Ziroli Winterstein

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Ziroli Winterstein (* 14. April 1954 in Singen (Hohentwiel); † 30. Juli 2007 in Hanau) war ein deutscher Jazzgitarrist im Bereich des Gypsy Swing.

Leben und Wirken

Winterstein, Sohn des Gitarristen Prinzo Winterstein, erlebte Kindheit und Jugend als eines von acht Kindern den Sommer über „auf der Reise“ mit dem elterlichen Wohnwagen, im Winter auf dem Hartenberg in Mainz. Als Rhythmusgitarrist gehörte er seit 1972 zur Gruppe von Häns’che Weiss und seit 1978 zur Band seines Cousins Titi Winterstein, mit dem er zahlreiche Platten einspielte und auch in den USA auftrat. Nach dem Aussteigen von Lulu Reinhardt wurde er dort Sologitarrist. Auch trat er im Duo mit seinem Cousin Biréli Lagrène auf und eröffnete so in den 1980er Jahren einige Konzerte für Paco de Lucía, Al Di Meola & John McLaughlin. Nach 1997 war er mit seinem Ziroli Winterstein Ensemble aktiv, zu dem neben ihm die Gitarristen Vano Bamberger und Terrangi Bamberger gehörten. Dieses trat gemeinsam mit dem Vokalquartett The Funny Valentines 2002 auf dem Montreux Jazz Festival auf. Nach Tom Lord war er zwischen 1972 und 1985 an zehn Aufnahmen im Bereich des Jazz beteiligt.[1]

Diskografische Hinweise

  • Häns’che Weiss Quintett Musik Deutscher Zigeuner 5 (1973)
  • Häns’che Weiss Quintett Fünf Jahre Musik Deutscher Zigeuner (1977) (Deutscher Schallplattenpreis 1978)
  • Titi Winterstein Quintett Djinee Tu Kowa Ziro (Erinnerst Du Dich an die Zeit) (1985)
  • Ziroli Winterstein Ensemble Love Letters (2001)[2]

Weblinks

Siehe auch

  • Liste bekannter Roma

Einzelnachweise

  1. T. Lord The Jazz Discography
  2. Besprechung
Diese Seite wurde zuletzt geändert am 02.08.2018 12:14:48

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