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Musiker

Carolyn Breuer

Carolyn Breuer

geboren am 4.7.1969 in München, Bayern, Deutschland

Links www.carolynbreuer.com (Deutsch, Englisch)

Carolyn Breuer

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Carolyn Breuer (* 4. Juli 1969 in München) ist eine deutsche Jazzmusikerin (Sopran- und Altsaxophon).

Leben und Wirken

Breuer bekam als Tochter des Posaunisten Hermann Breuer den Jazz bereits in die Wiege gelegt. Mit 19 Jahren studierte sie als Mitglied des Bundesjazzorchesters am Konservatorium in Hilversum bei Ferdinand Povel. Nach dem Examen folgte ein längerer Aufenthalt in New York City, wo sie bei George Coleman und Branford Marsalis Privatunterricht nahm. Carolyn arbeitete mit Musikern wie Coleman, Tine Schneider und Ingrid Jensen und gründete 2000 ihr eigenes Plattenlabel NotNowMom!-Records.[1] Für ihre CD Serenade mit dem Orchester des Concertgebouw Amsterdam erhielt sie im 2003 den Heidelberger Künstlerpreis, der bis dahin nur an klassische Musiker verliehen wurde. Internationale Tourneen, Auftritte auf dem Berliner Jazz Fest oder dem North Sea Jazz Festival belegen ebenso ihren künstlerischen Stellenwert wie ihre Tätigkeit als Gastsolistin bei der WDR Big Band Köln. Ihr Album Fate Smiles on Those Who Stay Cool (2001) wurde in den Niederlanden so populär, dass Innenminister Klaas de Vries eine Parlaments-Rede mit dem Zitat des Titels begann.[2]

Auswahldiskographie

  • Hermann & Carolyn Breuer Family Affair (1992, mit Aldo Caviglia, Peter OMara, Marc Abrams und Wolfgang Haffner)
  • Amour fou (2004, mit Rob van Bavel, Hermann Breuer, Marc Abrams, Joost Patocka)
  • WitchCraft: live (2004, mit Stacy Rowles, Anke Helfrich, Lindy Huppertsberg, Carola Grey)
  • Carolyn Breuer & Sabine Bohlmann Der kleine Erdbär, ein Jazzical für Kinder (2007, unter anderem mit Moses Wolff, Conny Kreitmeier und Bastian Jütte)
  • Four Seasons of Life (2013, mit Henning Sieverts, Christian Gall, Hermann Breuer, WDR Big Band Köln u.a.)

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Porträt (Melodiva 2001)
  2. Kurzporträt Jazzzeitung 10/2004
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