Patrick Swayze

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geboren am 18.8.1952 in Houston, TX, USA

gestorben am 14.9.2009 in Los Angeles, CA, USA

Links www.patrickswayze.net (Englisch)

Patrick Swayze

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Singles[1]
She’s Like the Wind (feat. Wendy Fraser)
  DE 14 14.03.1988 (16 Wo.)
  AT 15 15.05.1988 (2 Wo.)
  CH 23 15.05.1988 (5 Wo.)
  UK 17 26.03.1988 (13 Wo.)
  US 3 19.12.1987 (21 Wo.)
Raising Heaven (In Hell Tonight)
  CH 30 13.08.1989 (1 Wo.)

Patrick Wayne Swayze (* 18. August 1952 in Houston, Texas; † 14. September 2009 in Los Angeles, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schauspieler, Sänger und Tänzer.

Leben

Patrick Swayzes Mutter Patsy (1927–2013) war in Hollywood eine gefragte Choreografin. Sie arbeitete z.B. für die Filme Urban Cowboy, Thelma & Louise und One Last Dance. Sein Vater Jesse Wayne (1925–1982) starb nach einem Herzinfarkt. Swayze hat neben Schauspieler Don einen weiteren Bruder sowie eine Schwester, die 1994 starb. Eine weitere Adoptiv-Schwester ist in One Last Dance zu sehen.

Nach zwei Jahren am San Jacinto College zog Swayze nach New York City und absolvierte eine Ausbildung zum Ballett-Tänzer. Fortschreitende Verschleißerscheinungen im Knie veranlassten ihn dazu, sich verstärkt dem Filmbusiness zuzuwenden.[2] Bekannt wurde Swayze in der Rolle des Orry Main in der Fernsehserie Fackeln im Sturm, die nicht nur in Deutschland erfolgreich lief. Vor dem Film Dirty Dancing, der ihm eine Golden-Globe-Nominierung einbrachte, wussten nur wenige Fans, dass Swayze ein ausgezeichneter Tänzer war.

Es folgten weitere Golden-Globe-Nominierungen als bester Darsteller. Eine erhielt er für seine Darstellung des Sam Wheat an der Seite von Whoopi Goldberg und Demi Moore in Jerry Zuckers Tragikomödie Ghost – Nachricht von Sam. Eine weitere Nominierung brachte ihm die Rolle einer Dragqueen im Film To Wong Foo, thanks for Everything, Julie Newmar ein. Der Surferkrimi Gefährliche Brandung mit Swayze als Gegenspieler von Keanu Reeves wurde ein Kinoerfolg. Neben seiner Tätigkeit als Schauspieler arbeitete er auch als Sänger. Sein bekanntester Titel ist She’s Like the Wind aus dem Film Dirty Dancing. Nach dreijähriger Pause vom Filmgeschäft kehrte Patrick Swayze 1998 in Black Dog als Trucker Jack Crews auf die Leinwand zurück.

Nach dem Tod seines Vaters 1982 hatte er mit Alkoholproblemen zu kämpfen. Nachdem seine Schwester 1994 Suizid begangen hatte, entschloss er sich zu einem Entzug. Im Januar 2008 hatten Ärzte bei ihm Bauchspeicheldrüsenkrebs diagnostiziert, an dessen Folgen er am 14. September 2009 im Alter von 57 Jahren starb.[3] Swayze war seit dem 12. Juni 1975 mit der Schauspielerin Lisa Niemi verheiratet, mit der er nördlich von Los Angeles lebte.

Filmografie (Auswahl)

  • 1979: Skatetown, U.S.A.
  • 1980: So ein Team gibt’s nicht noch einmal (The Comeback Kid)
  • 1981: M*A*S*H (Fernsehserie, Folge 9x18)
  • 1983: Fäuste, Gangs und heiße Öfen (The Renegades, Fernsehserie, 6 Folgen)
  • 1983: Die Outsider (The Outsiders)
  • 1983: Staying Alive (als Tänzer)
  • 1983: Die verwegenen Sieben (Uncommon Valor)
  • 1984: Die rote Flut (Red Dawn)
  • 1984: Speedway Trio (Grandview, U.S.A.)
  • 1985–1986: Fackeln im Sturm (North and South, Fernsehreihe, 12 Teile)
  • 1986: Bodycheck (Youngblood)
  • 1986: Unglaubliche Geschichten (Amazing Stories, Fernsehserie, Folge 2x07)
  • 1987: Dirty Dancing
  • 1987: Steel Dawn – Die Fährte des Siegers (Steel Dawn)
  • 1988: Dirty Tiger (Tiger Warsaw)
  • 1989: Road House
  • 1989: Ruf nach Vergeltung (Next of Kin)
  • 1990: Ghost – Nachricht von Sam (Ghost)
  • 1991: Gefährliche Brandung (Point Break)
  • 1992: Stadt der Freude (City of Joy)
  • 1993: Der Kidnapper (Father Hood)
  • 1994: Fackeln im Sturm (Heaven and Hell, Fernsehreihe, 3 Teile)
  • 1995: To Wong Foo, thanks for Everything, Julie Newmar
  • 1995: Pecos Bill – Ein unglaubliches Abenteuer im Wilden Westen (Tall Tale)
  • 1995: Das Geheimnis der drei Wünsche (Three Wishes)
  • 1998: Letters from a Killer
  • 1998: Black Dog
  • 2000: Along for the Ride (Forever Lulu)
  • 2001: Donnie Darko
  • 2002: The Green Dragon
  • 2002: Waking Up in Reno
  • 2003: One Last Dance
  • 2003: 11:14
  • 2004: Quatermain und der Schatz des König Salomon (King Solomon’s Mines)
  • 2004: George und das Ei des Drachen (George and the Dragon)
  • 2004: Whoopi (Fernsehserie, Folge 1x15)
  • 2004: Dirty Dancing 2 (Dirty Dancing 2: Havana Nights)
  • 2005: Mord im Pfarrhaus (Keeping Mum)
  • 2005: Frederick Forsyth: Das schwarze Manifest (Icon, Fernsehfilm)
  • 2007: Chaos unterm Weihnachtsbaum (Christmas in Wonderland)
  • 2008: Jump!
  • 2009: The Beast (Fernsehserie, 13 Folgen)
  • 2009: Powder Blue

Diskografie

Singles

  • 1987: She’s Like the Wind (feat. Wendy Fraser)
  • 1989: Next of kin (Filmmusik von Patrick Swayze)
  • 1989: Raising Heaven (Roadhouse Soundtrack)
  • 1989: Cliff’s Edge (Roadhouse Soundtrack)

Auszeichnungen

In der Kategorie Bester Schauspieler Comedy/Musical wurde Swayze dreimal für den Golden Globe nominiert (1988 für Dirty Dancing, 1991 für Ghost – Nachricht von Sam, 1996 für To Wong Foo, thanks for Everything, Julie Newmar).

Der einzige Filmpreis, den er erhielt, war der Aftonbladets TV-pris der gleichnamigen schwedischen Tageszeitung (1988).

1991 erhielt er vom US-amerikanischen People Magazine die Auszeichnung „Sexiest Man Alive“.

An Patrick Swayze erinnert außerdem ein Stern auf dem Hollywood Walk of Fame (7018 Hollywood Blvd.).

Weblinks

 Commons: Patrick Swayze – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Chartquellen: DE AT CH UK US
  2. TV-Dokumentation "Dirty Dancing – Der Fluch des Erfolgs", Ausstrahlung am 22. August 2011 auf VOX
  3. Patrick Swayze gestorben. Deutsche Welle, 15. September 2009, abgerufen am 29. November 2010.
Diese Seite wurde zuletzt geändert am 30.09.2017 14:13:06

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