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Musiker

Adam Taubitz

Adam Taubitz - © http://www.adamtaubitz.com/

geboren am 7.10.1967 in Kattowitz, Schlesien, Polen

Links www.adamtaubitz.com (Englisch)

Adam Taubitz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Adam Taubitz (* 7. Oktober 1967 in Chorzów, Oberschlesien) ist ein deutscher Violinist, Trompeter, Gitarrist und Komponist der klassischen Musik und des Jazz.

Leben und Wirken

Im Alter von fünf Jahren erhielt Taubitz den ersten Violinunterricht bei seinem Vater. Mit elf Jahren debütierte er als Solist mit der Schlesischen Philharmonie; später setzte er sein Studium in Freiburg im Breisgau bei Wolfgang Marschner fort. Taubitz war Preisträger zahlreicher Wettbewerbe wie z.B. bei Tibor Varga, Sion; Nicolò Paganini, Genua oder dem Ludwig Spohr Wettbewerb in Freiburg. 1989 wurde er 1. Konzertmeister des Sinfonieorchesters Basel unter Nello Santi. 1992 übernahm er die künstlerische Leitung der Chamber Symphonie Basel und dazu von 1994 bis 1996 die Camerata de Sa Nostra in Palma.

Ab 1997 war er als erster Stimmführer der Zweiten Violinen bei den Berliner Philharmonikern unter Claudio Abbado engagiert. Seine musikalische Neugier führte ihn schon als Jugendlicher in verschiedene Musikrichtungen, wobei Jazz immer an erster Stelle stand. Aus diesem Grund lernte er autodidaktisch Trompete. 1999 gründete er The Berlin Philharmonic Jazz Group, mit der er als Violinist und Trompeter in ganz Europa und Japan auftritt. Zudem ist er auch festes Mitglied des Absolute Ensemble New York City unter Kristjan Järvi und Primarius des Aura Quartetts Basel.

Taubitz machte zahlreiche CD-Einspielungen sowohl als klassischer Solist wie auch als Jazzmusiker. Er spielte unter anderem mit Kirk Lightsey, Philip Catherine, Roman Dyląg, Julio Barreto, Daniel Schnyder, Jean-Paul Brodbeck, Marcin Grochowina, Daniel Pezzotti, Andy Scherrer, Adrian Mears, Emmanuel Pahud, Stephan Kurmann, Makaya Ntshoko, Heiner Althaus, Thomas Hampson, Ole Edvard Antonsen, Dieter Hallervorden, Angelika Milster, Famoudou Don Moye, Thomas Quasthoff und Nigel Kennedy[1].

Er lebt derzeit als freischaffender Musiker in der Schweiz.

Zitate

“Was Taubitz allerdings weit über die Errungenschaften seines klassisch-akademischen Lebenslaufs erhebt, ist seine geradezu verblüffende Meisterschaft im Improvisieren, die einen Vergleich mit den wenigen wirklich herausragenden Jazzgeigern keineswegs scheuen muss! […]”

Dieter Ulrich

“[…] Als Reisebegleiter hat sich Daniel Schnyder unter anderen Adam Taubitz an Bord geholt, ehemals Berliner Philharmoniker und heute einer der virtuosesten Jazzgeiger der Welt.”

Deutschlandfunk

[2]

Festivals

Zu den Festivals, auf denen Adam Taubitz aufgetreten ist, zählen unter anderem: das Lucerne Festival, das Menuhin-Festival Gstaad, die Salzburger Festspiele, das Bremer Musikfest-Preis, das Jazz Festival Willisau, das Zelt-Musik-Festival, das JazzFest Berlin, das Festival da Jazz und das Montreux Jazz Festival.

Auswahldiskographie

Jazz & Pop

  • Daniel Schnyder Mythen – Koch Schwann (1991)
  • Daniel Schnyder Tarantula – Enja (1992–1996)
  • Stephan Kurmann Strings Alive in Montreux – TCB Records (1996)
  • Stephan Kurmann Strings Okan Laye – TCB Records (1998)
  • Dagmar Herzog/Berlin International Orchestra Die Kraft der Emotionen – DMH (2001)
  • Angelika Milster & The Berlin International Orchestra Milster – EMI Electrola (2002)
  • Daniel Schnyder Four Winds – MGB CTS-M 128 (2010)
  • Belleville Entre ciel et terre mit Heiner Althaus, Matthias Baldinger und Florenz Hunziker (2013)
  • World of Strings Pyhä – MGB Jazz 14 Musiques Swisses (2014)
  • Compulsion DahaanaUnit Records mit Marc Ullrich, Simone Bollini, Dominik Schürmann, Christoph Mohler (2015)

Klassische Alben

  • Peter Escher: Ein Portrait des Komponisten (Aura Quartett) - Ars musica (1996)
  • Edward Elgar: Klavierquintett op.84 und Streichquartett op.83 (Aura Quartett) - Koch Discover (1997)
  • Daniel Schnyder Daniel Schnyder - MGB CTS-M 128 (2011)

Weblinks

 Commons: Adam Taubitz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Berliner Zeitung
  2. Deutschlandfunk
Diese Seite wurde zuletzt geändert am 18.08.2017 13:41:51

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