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Musiker

Cécile McLorin Salvant

Cécile McLorin Salvant - © www.cecilemclorinsalvant.com

geboren am 28.8.1989 in Miami, FL, USA

Links www.cecilemclorinsalvant.com (Englisch)

Cécile McLorin Salvant

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Cécile McLorin Salvant (* 28. August 1989 in Miami) ist eine US-amerikanische Jazzsängerin und Komponistin[1].

Leben und Wirken

McLorin Salvant wuchs in Miami auf; ihr Vater, ein Arzt, stammt aus Haiti; ihre Mutter, die Schulleiterin in Miami ist, hat französisch-guadeloupische Wurzeln. Als Kind hatte sie klassischen Gesangs- und Klavierunterricht. Nach Beendigung der Highschool zog sie nach Aix-en-Provence, um Politikwissenschaft und Jura zu studieren; daneben hatte sie eine klassische Gesangsausbildung am dortigen Conservatoire Darius Milhaud, bevor sie Jazzgesang bei Jean-François Bonnel studierte.

Ihr Debütalbum Cecile, das auf dem japanischen Label Agathe erschien, spielte sie mit dem Quartett von Jean-François Bonnel ein[2]; es erhielt den Prix du disque des Hot Club de France. 2010 gewann sie die Thelonious Monk Competition in Washington D.C.[3] Seitdem arbeitet sie in New York mit einem Begleittrio, das der Pianist Aaron Diehl leitet. 2012 studierte sie bei Bill Kirchner im The New School Jazz Program; im selben Jahr wirkte sie bei Jacky Terrassons Album Gouache mit.

Anfang 2013 erschien ihr Album Woman Child bei Mack Avenue Records, auf dem sie von Rodney Whitaker, James Chirillo, Aaron Diehl und Herlin Riley begleitet wird.[4] 2014 gewann sie den DownBeat Critics Poll in vier Kategorien.[5] 2015 legte sie ihr drittes Album For One to Love vor, das sich auf das Thema Liebe konzentriert.[6] Es wurde 2016 bei der 58. Grammy-Verleihung in der Rubrik „Best Jazz Vocal Album“ als bestes Album ausgezeichnet.[1]

Zu ihren Vorbildern zählt sie Abbey Lincoln, Sarah Vaughan, Betty Carter, Bessie Smith, Billie Holiday, Ethel Waters und Babs Gonzales.[7] Sie singt bei ihren Auftritten in Englisch, Französisch und Spanisch, drei Sprachen, in denen sie zuhause ist.[8]

Beim Jazzfest Berlin 2015 bestritt sie das Eröffnungskonzert, das überdies live am 5. November 2015 im Deutschlandradio Kultur übertragen wurde.[9] Ihrer Begleitband gehörte der Pianist Fred Nardin an.

Ihr viertes Album Dreams and Daggers erschien Ende September 2017.

Auszeichnungen

  • 2010: 1. Platz bei der Thelonious Monk Vocal Jazz Competition[1] in Washington D.C.
  • 2016: Grammy Award für das Album For One to Love in der Kategorie „Best Jazz Vocal Album“
  • 2016: Paul Acket Award, North Sea Jazz Festival

Weblinks

Einzelnachweise

  1. a b c siehe Allmusic Biography
  2. Album Information bei Agathe
  3. Ben Ratliff: No Nonsense, a Little Scatting and Plenty of Idiosyncratic Style (2010) in The New York Times
  4. Besprechung des Albums (2013) bei JazzTimes
  5. Salvant Wins Four Categories in DownBeat Critics Poll
  6. Besprechung (NPR)
  7. Ben Ratliff: A Young Vocalist Tweaks Expectations – Cécile McLorin Salvant, Jazz Vocalist, Tweaks Expectations (2012) in The New York Times
  8. McLorin-Porträt, The Guardian vom 4. Juni 2015 anhand ihres Konzerts im Ronnie Scott’s Jazz Club (englisch)
  9. "Bei Jazz bewegt sich immer etwas nach vorne", Deutschlandradio Kultur vom 4. November 2015
Diese Seite wurde zuletzt geändert am 12.10.2017 23:18:32

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