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Musiker

Lou McGarity

Lou McGarity

geboren am 22.7.1917 in Athens, GA, USA

gestorben am 28.8.1971 in Alexandria, VA, USA

Alias Robert McGarity

Links www.allmusic.com (Englisch)

Lou McGarity

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Lou McGarity (* 22. Juli 1917 in Athens, Georgia; † 28. August 1971 in Alexandria, Virginia) war ein amerikanischer Jazz-Posaunist, Violinist und Sänger.

Leben und Werk

Lou McGarity begann seine Karriere bei Ben Bernie (1938/40) und wurde bekannt als Mitglied in Benny Goodmans Orchester und Sextett, dem er in den 1940er Jahren angehörte. Als Solist war er in Titeln wie Limehouse Blues und If I Had You (1941) zu hören. In dieser Zeit spielte er auch mit Raymond Scott (1942/43) und Eddie Condon, arbeitete ansonsten als Studiomusiker in New York, so 1944 mit den V-Disc All-Stars. In den 1940er und 1950er Jahren spielte McGarity mit den Metronome All-Stars (1941), Neal Hefti, Cootie Williams, Peanuts Hucko, George Wettling, Max Kaminsky und Muggsy Spanier. McGarity wirkte auch als Studiomusiker bei der TV-Show von Arthur Godfrey (Arthur Godfrey’s Talent Scouts) mit. Als Mitglied des Joe Lipman Orchestra begleitete er im Februar 1952 Charlie Parker bei der Aufnahme von I Can’t Get Started und What Is This Thing Called Love.

Er war auch als Sänger bekannt, etwa mit Blues in the Night mit Goodmans Sextett 1941; als Violinist in Tennessee Waltz mit Yank Lawson/Bob Haggart. Ende der 1950er Jahre nahm er unter eigenem Namen mehrere Alben auf, wie Like It Hot (1958) und war ein gesuchter Session-Musiker, u. a. im Orchester von Ray Conniff.

Sein Spiel auf der Posaune ist nach Jörgensen/Wiedemann von Jack Teagarden und J. C. Higginbotham beeinflusst.

Diskographische Hinweise

Alben unter eigenem Namen

  • Some Like It Hot (Jubilee Records)
  • Blue Lou (Argo Records)

Alben als Sideman

  • Peggy Lee & Benny Goodman: The Complete Recordings (Columbia Records)
  • J. J. Johnson: J. J.’s Broadway (Verve Records)
  • Jimmy McPartland: The Music Man Goes Dixieland (Epic Records)
  • The World’s Greatest Jazz Band: The World’s Greatest Jazz Band Volume II (Douglass Phonodisc)

Quellen

  • Bielefelder Katalog 1988 & 2002
  • Richard Cook, Brian Morton: The Penguin Guide to Jazz Recordings. 8. Auflage. Penguin, London 2006, ISBN 0-14-102327-9.
  • John Jörgensen, Erik Wiedemann: Jazzlexikon. München, 1967

Weblinks

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