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Musiker

Jim Black

Jim Black

geboren am 3.8.1967 in Seattle, WA, USA

Links www.jimblack.com (Deutsch, Englisch)

Jim Black

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Jim Black (* 3. August 1967 in Daily City, Kalifornien) ist ein US-amerikanischer Jazz-Schlagzeuger und Komponist.

Mit perkussiven Flächen spielend und mit einem luftig komplexen Rhythmusgefühl und ausgeprägtem Experimentiergeist ausgestattet, kann er in jedem Kontext von Neuer Musik über Free Jazz bis Techno persönliche Akzente setzen. (Wolf Kampmann)

Leben und Wirken

Black wuchs in Seattle/Washington auf. 1985 ging er nach Boston, um das Berklee College of Music zu besuchen. Bereits in dieser Zeit nahm er erste Alben mit der Gruppe Human Feel auf, zu der Chris Speed, Kurt Rosenwinkel und Andrew DAngelo gehörten, und unternahm Tourneen durch Europa. Dann ließ er sich zunächst in Seattle nieder, wo er mit Wayne Horvitz arbeitete.

1991 zog er nach Brooklyn, wo er Mitglied von Tim Berne's Bloodcount, Dave Douglas' Tiny Bell Trio und des Ellery Eskelin Trio wurde. Daneben arbeitete er auch mit Paul Motian, Charlie Haden, Uri Caine, Christopher Dell, Carla Bley, Nels Cline, Peter Epstein und Matt Darriaus Paradox Trio. Mit Chris Speed, Skúli Sverrisson und Brad Shepik gründete er zunächst Pachora und dann mit Speed, Sverrison und Hilmar Jensson die eigene Band AlasNoAxis, mit denen er jeweils mehrere Alben aufnahm. Weiterhin ist er Mitglied des Trio Azul mit Carlos Bica und Frank Möbus. Neben den Aufnahmen mit der eigenen Band ist er auf über einhundert Alben als Sideman zu hören. Auch tourte er mit Laurie Anderson und setzte sich intensiv mit elektronischer Musik auseinander.

Jim Black ist nicht zu verwechseln mit dem Schlagzeuger Jimmy Carl Black.

Diskographische Hinweise

  • Pachora, Pachora
  • Speak to It, Human Feel
  • Welcome to Malpesta, Human Feel
  • Alas No Axis, AlasNoAxis (2000)
  • Splay, AlasNoAxis (2002)
  • Astereotypical, Pachora (2003)
  • Habyor, AlasNoAxis (2004)
  • Dogs of Great Indifference, AlasNoAxis (2006)
  • Endangerous Blood (Skirl, 2010)
  • Somatic (Winter & Winter, 2011) mit Thomas Morgan

Lexigraphischer Eintrag

  • Wolf Kampmann Reclams Jazzlexikon Stuttgart, Reclam 2003; ISBN 3-15-010528-5

Weblinks

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