Sylvie Courvoisier

Sylvie Courvoisier

geboren am 30.11.1968 in Lausanne, VD, Schweiz

Links www.sylviecourvoisier.com (Deutsch, Englisch)

Sylvie Courvoisier

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Sylvie Courvoisier (* 30. November 1968 in Lausanne) ist eine Schweizer Jazzpianistin und Komponistin.

Leben und Wirken

Courvoisier wuchs in Lausanne auf und begann mit 6 Jahren, angeleitet durch ihren Vater, einen Amateurjazzpianisten, mit dem Klavierspiel. Bis 1994 studierte sie Musik an den Konservatorien von Montreux (Jazz) und Lausanne (Klassik). Sie arbeitete zunächst mit ihrem Quintett, aber auch mit Enrico Rava, Thomas Chapin, Joachim Kühn, Marc Ducret, Dominique Pifarely und Lucas Niggli. 1998 zog sie nach Brooklyn, New York, wo sie seitdem lebt.

Courvoisier leitet gegenwärtig ihr Quintett Lonelyville und das Trio Abaton. Sie tritt regelmässig im Duo mit ihrem Gatten, dem Violinisten Mark Feldman, auf. Sie ist Mitglied von Mephista, einem Improvisationstrio mit Ikue Mori und Susie Ibarra, im Quintett von Herb Robertson mit Tim Berne, Tom Rainey und Mark Dresser und im Trio Essence mit Gebhard Ullmann und Carlos Bica. Ferner spielt sie im Trio mit Ellery Eskelin und Vincent Courtois und in John Zorns Gruppe Cobra. Weiterhin hat sie mit Joey Baron, Tony Oxley, Yusef Lateef, Dave Douglas, Joëlle Léandre, Butch Morris, Lotte Anker, Fred Frith, Okkyung Lee, Mark Nauseef und Jacques Demierre gearbeitet.

Sie hat Musik für Konzerte, Radio, Ballett und Theater geschrieben. Zu ihren Kompositionen gehören «Concerto for electric guitar and chamber orchestra», «Balbutiements» für Gesangsquartett und Sopran, und «Ocre de Barbarie», eine musikalische Performance für Metronom, Automaten, Drehorgel, Piano, Tuba, Saxophon, Violine und Schlagwerk. Sie hat Kompositionsaufträge vom Vidy Theater (Lausanne), Pro Helvetia und den Donaueschinger Musiktagen erhalten.

Preise und Auszeichnungen

Courvoisier wurde 1996 mit dem Schweizer Prix des jeunes créateurs ausgezeichnet; sie erhielt im Jahr 2000 den Prix de la Création des Zonta Club.

Auswahldiskographie

  • Y2K Sylvie Courvoisier Ocre (Enja, 2000, mit Michel Godard und Pierre Charial)
  • Abaton (ECM Records 2004, mit Feldman, Erik Friedlander)
  • Entomological Reflections (Tzadik 2004, mit Mori, Ibarra)
  • Signs and Epigrams (Tzadik 2007, solo)
  • Lonelyville (Intakt 2007, mit Mori, Feldman, Courtois, Gerald Cleaver)
  • To Fly to Steal (Intakt, 2010) mit Mark Feldman
  • Oblivia (Tzadik, 2010) mit Mark Feldman
  • Hôtel Du Nord (Intakt Records, 2011) mit Thomas Morgan

Weblinks

Literatur

  • Rosset, Dominique: Au carrefour des mondes. La compositrice et pianiste lausannoise Sylvie Courvoisier. Zürich 2005.
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