Betty Bennett

geboren am 23.10.1921 in Lincoln, NE, USA

Betty Bennett

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Betty Bennett (* 23. Oktober 1921 in Lincoln (Nebraska)) ist eine US-amerikanische Jazzsängerin.

Betty Bennett wuchs in Hamburg (Iowa) auf und hatte zunächst Klavierunterricht bei ihrer Mutter, einer ausgebildeten Pianistin. Später studierte sie Piano und Gesang an der Drake University und strebte zunächst eine Karriere als Opernsängerin an. Sie sang dann 1943 im Orchester von Georgie Auld, anschließend in einer Reihe von Bands, bis sie 1945 eine eigene Radioshow in der Truppenbetreuung USO hatte (WAVES on Parade). Nach Ende des Zweiten Weltkriegs sang sie in den Orchestern von Claude Thornhill 1946, Alvino Rey 1947-49 und Charlie Ventura 1949/50. Als Solistin trat sie 1950/51 in San Francisco auf und sang dann in der ersten Hälfte der 1950er Jahre bei Woody Herman (1950), Charlie Barnet (1952) und Stan Kenton (1949). Sie heiratete dann den Pianisten André Previn, der (neben Shorty Rogers) als Arrangeur an ihren ersten Alben unter eigenem Namen mitwirkte (Nobody Else But me, erschienen auf Atlantic, 1955).[1] Nach einem Engagement bei Benny Goodman zog sie sich 1958 weitgehend vom Musikgeschäft zurück; 1959 erschien noch ein Album für United Artists Records, I Love to Sing. In den 1960er Jahren ließ sie sich von Previn scheiden; 1963 zog sie nach London und von 1964 bis 1966 gastierte sie regelmäßig im Ronnie Scott's Club. 1967 arbeitete sie im Büro einer Fernproduktionsfirma. Sie heiratete dann den Gitarristen Mundell Lowe und trat mit ihm in den USA und in Europa auf, u.a. im Wolsey's Club in London. 1990 hatte sie ein Comeback mit dem Fresh Sound Album The Song Is You.

Literatur

Weblinks

Anmerkungen

  1. Ihr Debütalbum erschien bei Trend 1953
Normdaten: Library of Congress Control Number (LCCN): n 91050761 | Virtual International Authority File (VIAF): 13188747
Diese Seite wurde zuletzt geändert am 25.04.2013 13:06:13

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Betty Bennett aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.