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Musiker

Julian Clifford Mance Jr.

Julian Clifford Mance Jr.

geboren am 10.10.1928 in Chicago, IL, USA

Alias Junior Mance

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Junior Mance

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Junior Mance (eigentlich Julian Clifford Mance Jr., * 10. Oktober 1928 in Chicago) ist ein US-amerikanischer Jazz-Pianist und -Komponist.

Leben

Schon als Kind wurde Junior Mance von seinem Vater, einem Stride und Boogie Woogie-Pianisten, unterrichtet. Während seiner Schulzeit begann er professionell zu spielen. Er verbrachte zwei Jahre am Roosevelt College in Chicago, verließ es 1947, um in Gene Ammons´ Band zu spielen, wo seine musikalische Karriere begann. Mance spielte in Ammons' Band bis 1949. Außerdem arbeitete er ein Jahr mit Lester Young (1948/49), um dann wieder bei Ammons zu spielen, bevor er 1951 in die U.S. Army eingezogen wurde. Er spielte in der 36th Army Band in Fort Knox, Kentucky, wo er mit Julian "Cannonball" Adderley, Nat Adderley, und Curtis Fuller Dienst hatte.

Nach der Entlassung aus der Army im Jahr 1953, arbeitete Mance als Sideman mit Musikern wie Dinah Washington (1954/55), Cannonball Adderley, und Dizzy Gillespie (1958/59), bevor er 1961 sein eigenes Trio bildete, bestehend aus Larry Gales (Bass) und Ben Riley (Schlagzeug). Ihr Village Vanguard-Auftritt wurde von Riverside Records mitgeschnitten. 1964 spielte er im Trio mit dem Bassisten Ron Carter und dem Schlagzeuger Mickey Roker. Mit seiner Combo begleitete er auch Billie Poole. Insgesamt hat Mance über dreißig Alben für Jazzlabel wie Verve, Jazzland, Riverside, Capitol, Atlantic, Milestone, Polydor, Inner City, JSP, Nilva, Sackville, Bee Hive und andere aufgenommen.

Seit 1988 war Junior Mance Mitglied der Fakultät des Jazz and Contemporary Music Program bei der New School University in New York City.

Im Jahr 1997 wurde Junior Mance in die International Jazz Hall of Fame aufgenommen.

Auswahldiskographie

  • 1961 – Live at the Village Vanguard (Riverside)
  • 1973 – The Junior Mance Touch (Polydor)
  • 1980 – Smokey Blues (JSP)
  • 1994 – Softly as in the Morning Sunrise (Enja)
  • 1995 – Floating Jazz Festival Trio (Chiaroscuro) mit Benny Golson
  • 1996 – Live at the 1996 Floating Jazz Festival - The Music of Duke Ellington (Chiaroscuro)

Weblinks

Literatur

  • Richard Cook, Brian Morton: The Penguin Guide of Jazz on CD. 6. Auflage. Penguin, London 2002, ISBN 0-14-051521-6.
  • Martin Kunzler: Jazzlexikon, Reinbek, Rowohlt, 1993
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