Simon Shaheen

geboren 1955 in Ma'alot-Tarshiha, North District, Israel

Links www.simonshaheen.com (Englisch)

Simon Shaheen

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Simon Shaheen (* 1955 in Tarshiha, Israel) ist ein aus Israel stammender US-amerikanischer Weltmusik-Künstler und Jazz-Musiker sowie -Komponist. Seine Hauptinstrumente sind die Laute Oud und die Violine.[1] [2]

Leben und Schaffen

Im Alter von zwei Jahren zog Shaheen mit seiner Familie nach Haifa. Die meisten Wochenenden verbrachte er in Tarshiha, einer israelischen Araber-Stadt.[3] [4]

Er erlernte die Kurzhalslaute Oud mit fünf Jahren, die Violine wenig später.[5] Shaheen absolvierte die Tel Aviv University, machte Abschlüsse in Arabischer Literatur sowie Musikwissenschaft.[6] Später setzte er seine Studien an der Hebrew University of Jerusalem fort.

1980 emigrierte Shaheen in die USA, um an der Manhattan School of Music und der Columbia University zu studieren, und um US-Bürger zu werden.[7] [8]

Shaheen gründete das Near Eastern Music Ensemble, das klassische Arabische Musik aufführt. Er organisierte jährlich stattfinde arabische Konzerte und Kunstfestivals.[9] Konzerte

Shaheen, ein katholischer Araber, lebt und arbeitet in New York City. Dort leitet er ein arabisches Ensemble namens Qantara, das er selber gegründet hat. Qantara verschmilzt Elemente des Jazz, der populären Musik sowie klassische Musik mit arabischen Musiktraditionen.[10][11]

1994 erhielt er eine National Heritage Fellowship von der Institution National Endowment for the Arts.[12][13]

Zusätzlich zu seiner Arbeit im Bereich traditioneller und klassischer arabischer Musik hat Shaheen Anteil an vielen cross-kulturellen Musikprojekten. Dazu zählen Konzerte mit Bill Laswell, Henry Threadgill, Vishwa Mohan Bhatt, Catherine Potter, Frank London[14] und mit den Klezmatics.[15]

Diskografische Anmerkungen

  • 1990 - Music of Waheeb, Mango/Island/PolyGram
  • 1990 - The Music of Mohamed Abdel Wahab, Axiom/Island/PolyGram
  • 1992 - Turath (Heritage), CMP
  • 1993 - Taqasim: Art of Improvisation in Arabic Music
  • 2001 - Blue Flame, Ark 21/ Universal

Einzelnachweise

  1. Highbeam
  2. Oudh Tradition
  3. Chicago Tribune
  4. Hebräische Universität
  5. Washington Post
  6. New York Times Artikel vom 29. Oktober 1994
  7. Manhattan School of Music
  8. Shaheen an der Columbia
  9. Near Eastern Music Ensemble
  10. HighbeamHouston Press zu Qantara
  11. NYT vom 18. Mai 2000
  12. Chicago Tribune
  13. National Heritage Fellowships
  14. Vgl. Konzert im Jewish Museum, März 1996 (New York Magazine, 11. März 1996)}
  15. New York Times vom 13. Februar 1993

Weblinks

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