Alexander Gauk

Alexander Gauk

geboren am 3.8.1893 in Odessa, Ukraine

gestorben am 30.3.1963 in Moscow, Russische Föderation

Alexander Wassiljewitsch Gauk

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Alexander Wassiljewitsch Gauk oder Gauck (russisch  ; * 2. Augustjul. / 14. August 1893greg. in Odessa; 30. März 1963 in Moskau) war ein ukrainischer Dirigent und Komponist.

Gauk studierte am Konservatorium St. Petersburg Klavier bei Felix Blumenfeld, Komposition bei Alexander Glasunow und Dirigieren bei Nikolai Tscherepnin. 1917 wurde er Leiter des Petersburger Theaters für musikalisches Drama und 1923 bis 1931 des dortigen Staatlichen Akademischen Opern- und Balletttheaters. Danach übernahm er zunächst die Leitung der Leningrader Philharmoniker (193034), von 1936 bis 1941 diejenige des Staatlichen Sinfonieorchesters der UdSSR in Moskau und von 1953 bis 1962 die des Allunions-Radiosinfonieorchesters Moskau. Außerdem lehrte er an den Konservatorien von Leningrad, Tbilissi und von 1939 bis 1963 in Moskau (seit 1948 dort als Professor). Zu seinen Schülern zählten Jewgeni Mrawinski, Ilja Musin und Jewgeni Swetlanow. 1954 wurde Gauk zum Volkskünstler der RSFSR ernannt.

Gauk war Uraufführungsdirigent zahlreicher Kompositionen u. a. von Dmitri Schostakowitsch, Sergei Prokofiew, Aram Chatschaturjan und Nikolai Mjaskowski. Außerdem rekonstruierte er die Partitur von Rachmaninows 1. Sinfonie aus Einzelstimmen und brachte das Werk 1945 erstmals seit dessen Uraufführungs-Misserfolg 1897 wieder zur Aufführung.

Unter den Kompositionen von Alexander Gauk finden sich eine Sinfonie, eine Sinfonietta für Streichorchester, Solokonzerte für Klavier bzw. Harfe und Lieder.

Literatur

  • The New Grove, 2. Auflage

Weblinks

Normdaten:
Diese Seite wurde zuletzt geändert am 18.01.2014 19:17:09

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Alexander Wassiljewitsch Gauk aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.