Gabriele Hasler

geboren am 18.4.1957 in Wiesbaden, Hessen, Deutschland

Links www.gabrielehasler.de (Deutsch)

Gabriele Hasler

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Gabriele Hasler (* 18. April 1957 in Wiesbaden) ist eine deutsche Sängerin, Multiinstrumentalistin und Komponistin.

Allgemein

Nach ihrer Ausbildung (u. a. am Berklee College of Music, Boston) begann Gabriele Hasler Anfang der 1980er Jahre die intensive Auseinandersetzung mit Jazz und improvisierter Musik. Sie ist heute eine genreübergreifende Musikerin, die am ehesten dem Jazz zugeordnet werden kann. Sie unterhält zahlreiche künstlerische Projekte wie das Trio Myopia sowie zunächst als Duo bestehende Formationen mit dem Dichter Oskar Pastior und dem Saxofonisten Roger Hanschel. Daneben treten Soloperformances von Gabriele Hasler, die mit der Lust am Entdecken der Klangmöglichkeiten der eigenen Stimme zu tun haben. Sie war auch an Projekten von Andreas Willers, Bernd Konrad, Georg Ruby, Jörn Schipper, Dietmar Bonnen und Ursel Schlicht beteiligt. Gabriele Hasler unterhält außerdem ihr eigenes Label "Foolish Music".

Musikalischer Ansatz

Zentral in ihrem musikalischen Schaffen steht der spielerische Umgang mit der menschlichen Sprache. Dabei überlagert oft der rein klangliche Aspekt von Worten und deren eigentliche Bedeutungsebene. In ihren Kompositionen verwendet sie oft eine eigene Phantasiesprache, die sie selbst "Esperango" nennt. Zu ihrem Werk gehören sowohl Bearbeitungen klassischer Jazz-Standards als auch Vertonungen von Gedichten von Gertrude Stein (Go In Green). Des Weiteren hat sie in auf der CD Lovesongs Alte Musik von John Dowland verarbeitet.

Lehrtätigkeiten

Hasler war langjährig als Dozentin für Jazzgesang an der Universität Oldenburg und anschließend an der Musikhochschule Frankfurt am Main tätig. Um ihr Konzept des Instrumentalen Singens zu lehren, gründete sie 2001 ihr eigenes Unterrichtsinstitut, das Creative Vocal Centre.

Diskographie

  • Crazy (1984) (Quintett)
  • God Is A She (1986) (mit Bob Degen, Manfred Bründl und Jörn Schipper)
  • dAs prOjekT (1988) (mit Quintett)
  • Listening To Löbering (1989) (mit Bründl und Schipper)
  • Gabriele Haslers Personal Notebook (1990) (Quintett, mit Lars Lindvall)
  • sonetburger (1993) (mit Elvira Plenar und Willers)
  • Spider´s Lovesong (1995) (mit Ruby)
  • Go In Green (1995) (mit Hanschel)
  • Gabriele Haslers Rosenstücke (1997) (Septett)
  • Familienglück (1997) (mit Hanschel und Hans Lüdemann)
  • Pigeon (2002) (mit Hanschel)
  • Lovesongs (2003) (mit Hanschel)
  • Flow (2004) (solo)
  • Frösche und Teebeutel (2006) (mit Pastior und Hanschel)

Als Gastmusikerin (Auswahl)

  • The Private Ear (1989, mit Willers und Louis Sclavis)
  • Pago Libre: Extempora (1990, mit Lars Lindvall, John Wolf Brennan und Daniele Patumi)
  • House In The Country (1991, mit German Marstatt)
  • Strange Loops" (1992 mit Ruby und Wollie Kaiser)
  • Solitude (1993,mit Marstatt und Kaiser)
  • OrganIC VoICes (1994, mit John Wolf Brennan)
  • Strange Fruit (1998, mit Konrad, Herbert Joos, Günter Lenz, Günter Sommer und der Südwestdeutschen Philharmonie)

Weblinks

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