Musikdatenbank

Musiker

Chris Speed

Chris Speed - © 2007 mvonlanthen

geboren 1967

Chris Speed

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Chris Speed (* 1967 in Seattle, Washington) ist ein US-amerikanischer Saxophonist (Sopran-, Bariton- und Tenorsaxophon) und Klarinettist sowie Komponist und Bandleader des Creative Jazz und der freien Improvisation.

Wirken

Chris Speed lernte ab dem fünften Lebensjahr klassisches Klavierspiel, ab dem elften Klarinette; in der Highschool begann er mit dem Spiel auf dem Tenorsaxophon. Er studierte Jazz am New England Conservatory of Music in Boston. 1992 zog Speed nach New York City und war Leader bzw. Co-Leader verschiedener Formationen, zumeist mit dem Schlagzeuger Jim Black wie die Band Pachora,[1]; sowie das Ensemble Human Feel;[2] die Band yeah NO;[3] das Trio Iffy.[4]

Des Weiteren arbeitete Speed in George Schullers Formation Orange Then Blue, mit den Künstlern der New Yorker Avant-Jazz Szene, wie Tim Bernes Band Bloodcount;[5] John Hollenbecks Formation The Claudia Quintet;[6] Jim Blacks Band Alasnoaxis;[7] und der Formation The Clarinets.[8] 1996 arbeitete er mit John Zorn in dessen Bar Kokhba-Projekt mit, im Jahr 2000 bei Nils Wograms Album Odd and Awkward und Franz Koglmanns Album Venus in Transit.

Chris Speed wirkte bei dem für einen Grammy nominierten Album A Blessing des John Hollenbeck Large Ensemble mit; Speed spielte auch bei Aufnahmen von Myra Melford (The Same River, Twice, 1996), Michael Formanek 1996, Jerry Granelli, James Emery 1997, Mark Dresser, Susie Ibarra 1999, Erik Friedlander 1996, Satoko Fujii und mehreren Alben von Dave Douglas mit, wie bei dessen vielbeachteten Album In Our Lifetime von 1994. Im Jahr 2006 war Speed an der Gründung des unabhängigen Jazzlabels Skirl Records beteiligt, das das musikalische Geschehen der Brooklyner Jazzcommunity dokumentieren soll. Speed spielte auf den ersten Label-Veröffentlichungen, dem Album The Clarinets sowie auf Curtis Hasselbrings The New Mellow Edwards mit. 2011 entstand auf dem Label das Album Endangered Blood, das er mit Jim Black, Oscar Noriega und Trevor Dunn einspielte. 2013 erschien Work your magic in derselben Besetzung.

Diskographische Hinweise

Als Leader:

  • 1997 - Yeah No (Songlines)
  • 1999 - Deviantics (Songlines)
  • 2000 - Trio Iffy (Knitting Factory Records)
  • 2000 - Emit (Songlines)
  • 2004 - Swell Henry (Squealer)
  • 2006 - The Clarinets (Skirl)

mit Pachora

  • 1997 - Pachora (Knitting Factory Records)
  • 1999 - Unn (Knitting Factory Records)
  • 2000 - Ast (Knitting Factory Records)
  • 2003 - Astereotypical (Winter & Winter)

mit Human Feel

  • 1989 - Human Feel (Human Use)
  • 1992 - Scatter (GM Recordings)
  • 1994 - Welcome to Malpesta (New World)
  • 1996 - Speak to It (Songlines)
  • 2007 - Galore (Skirl)

Siehe auch

  • Liste von Saxophonisten, Kategorie:Saxophonist

Weblinks

Literatur

  • Richard Cook & Brian Morton: The Penguin Guide to Jazz on CD, 6th Edition, London, Penguin, 2002 ISBN 0-14-017949-6.

Anmerkungen

  1. der auch Jim Black, Skúli Sverrisson und Brad Shepik angehörten
  2. mit Andrew DAngelo, Jim Black und Kurt Rosenwinkel
  3. mit Black, Sverrisson und Cuong Vu
  4. mit Ben Perowsky und Jamie Saft
  5. der Berne, Jim Black, Michael Formanek und gelegentlich Marc Ducret angehörten
  6. mit Hollenbeck, Matt Moran, Ted Reichman und Drew Gress
  7. mit Black, Sverrisson und Hilmar Jensson
  8. mit Oscar Noriega und Anthony Burr
Normdaten: Library of Congress Control Number (LCCN): nr 95028525 | Virtual International Authority File (VIAF): 49435333
Diese Seite wurde zuletzt geändert am 13.01.2014 18:52:39

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Chris Speed aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.