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Jeremy Pelt Quintet

Der Amerikaner Jeremy Pelt gehört zu den führenden Trompetern weltweit. Die Musik in seinem neuesten Projekt nimmt auf die Skulpturen Auguste Rodins Bezug. - Foto: jazzclubq4.ch Der Amerikaner Jeremy Pelt gehört zu den führenden Trompetern weltweit. Die Musik in seinem neuesten Projekt nimmt auf die Skulpturen Auguste Rodins Bezug. Foto: jazzclubq4.ch

Mit Jeremy Pelt kommt am 10. Dezember ein herausragender Trompeter mit seinem Quintett nach Rheinfelden.

Dass sich Jazzmusiker beim Komponieren zuweilen von bildender Kunst beeinflussen lassen, ist keine neue Erkenntnis. Man denke da nur an Duke Ellingtons «Degas Suite». Auch Schweizer Musiker haben im Werk bedeutender Maler schon ihre Quelle für Kreativität gefunden. Zu Ihnen gehört auch der Posaunist Matthias Tschopp, der sich von den Bildern Joan Mirós inspirieren liess und 2013 sein Album «Matthias Tschopp Quartet Plays Miró» herausbrachte. Der amerikanische Trompeter Jeremy Pelt seinerseits fand beim französischen Bildhauer Auguste Rodin kreative Eingebung für sein fünfsätziges Stück «Rodin Suite». Darin kommt Pelts mächtiger und gleichzeitig feinfühliger Sound, der Vergleiche mit Freddie Hubbard oder Lee Morgan zulässt, besonders zur Geltung. Mit dem Einbezug von reichhaltiger, teilweise exotischer Perkussion in sein Quintett erreicht Pelt mit seiner Band einen unglaublichen Farbenreichtum und einen vielseitigen Ensembleklang.

Details zum Konzert

RSJ/GL, 7. November 2019