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Konzerttipp

Nicole Johänntgen «Henry» – JazzBaragge Wednesday Jam

Für ihr Projekt «Henry» holte sich Nicole Johänntgen Musiker aus New Orleans ins Boot: Steven Glenn, Paul Thibodeaux und Jon Ramm (v.l.n.r.). - Quelle: moods.ch Für ihr Projekt «Henry» holte sich Nicole Johänntgen Musiker aus New Orleans ins Boot: Steven Glenn, Paul Thibodeaux und Jon Ramm (v.l.n.r.). (Quelle: moods.ch)

Mi, 14. Juni 2017 20:30 Zürich, Moods

Die Saarländerin Nicole Johänntgen setzte mit ihrem letzten Album «Henry» ihrem Vater Heinrich ein klingendes Denkmal. Ihr Papa ist leidenschaftlicher Posaunist mit Bühnenerfahrung. Aber auch zu Hause spielte er jeweils schon in den Morgenstunden – gedacht als Weckruf für die ganze Familie. Johänntgen schrieb die Musik zum neuen Album während ihres sechsmonatigen Atelieraufenthalts in New York. Ins Aufnahmestudio ging sie dann aber nach New Orleans, denn ihre dem New-Orleans-Jazz zugewandte Musik wollte sie mit dortigen Musikern in der Besetzung Tuba, Posaune, Schlagzeug und Saxofon aufnehmen. Quirlige, improvisierende Zwiegespräche der Solobläser werden von einer pumpenden Tuba und einem feurigen «Second Line»-Schlagzeug-Groove unterstützt. Das Saxofon und das Komponieren scheinen das Leben der talentierten Musikerin jedoch nicht auszufüllen. Johänntgen ist ausserdem Initiantin des Projekts «SOFIA – Support Of Female Improvising Artists» und Vorstandsmitglied im Verein der Jazzbaragge Wednesday Jam, die jeweils mittwochs im Zürcher Jazzclub Moods stattfindet. Nach dem Konzert des Quartetts «Henry» folgt die letzte Jamsession vor der Sommerpause.

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